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Kurzbiografie Agnes Selma Weiland
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Lebenslauf Agnes Selma Weiland
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Die Sopranistin Agnes Selma Weiland wurde in Dresden geboren. Zunächst studierte sie bei Prof. Britta Schwarz in Dresden und schloss ihr 1. Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien in Musik und Italienisch ab. Innerhalb von 3 Jahren diplomierte sie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Hans-Joachim Beyer im Fach Gesang. Als Mitglied des Opera Studio der Accademia Nazionale Santa Cecilia Rom war sie Meisterschülerin von Renata Scotto. Während ihres künstlerischen Aufbaustudiums an der Universität der Künste Berlin arbeitete sie mit KS Prof. Dagmar Schellenberger. Seit April 2012   wird sie von KS Prof. Renate Behle betreut und arbeitet seit August 2016 mit Kirsten Schötteldreier zusammen. Ihre sängerische Entwicklung bereicherten auch Meisterkurse mit Edith Wiens, KS Franz Grundheber, Simon Estes, KS Gabriele Fontana, KS Olaf Bär, Jeanne-Michèle Charbonnet. Im Liedbereich arbeitete sie mit Axel Bauni und Eric Schneider zusammen.

 

Noch während ihres Aufbaustudiums war die Sopranistin Agnes Selma Weiland am Theater Bremen engagiert. Dort sang sie bereits die großen Partien ihres Fachs, so u.a. die 1. Dame in Mozarts ZAUBERFLÖTE , Rosalinde in Strauss‘ Operette DIE FLEDERMAUS, Donna Elvira in Mozarts DON GIOVANNI und Ghita in Zemlinskys DER ZWEG. Als Madame Lidoine in Poulencs LES DIALOGUES DES CARMELITS begeisterte Agnes Selma Weiland in Berlin unter der musikalischen Leitung von Errico Fresis.

In der Spielzeit 2010/2011 debütierte die junge Sopranistin an der Opéra National de Lyon, Frankreich, in Mozarts LE NOZZE DI FIGARO. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie im Jahr darauf in der Titelrolle von Hindemiths Oper SANCTA SUSANNA und überzeugte in David Pountneys erfolgreicher Inszenierung von Puccinis GIANNI SCHICCHI als Nella am Opernhaus Lyon. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist sie als 1. Dame in Mozarts ZAUBERFLÖTE an der Oper Leipzig zu hören. Die Titelrolle in Hindemiths SANCTA SUSANNA sang Agnes Selma Weiland erneut am Theater Bonn. Dort war sie auch als Ratasata & 3. Mädchen in Hindemiths NUSCH-NUSCHI unter der Leitung des GMD Stefan Blunier zu erleben. Unter der Regie von Rosamund Gilmore glänzte sie in der Titelrolle in der Uraufführung von Susan Oswells Oper ZELDA im April 2014 an der Seite von Benjamin Appl. Seit der Spielzeit 2014/15 singt die Sopranistin die Sieglinde in Wagners DER RING FÜR KINDER an der Oper Leipzig.

 

Im Herbst 2015 brillierte Frau Weiland in der Rolle der Leonora in G.Verdis IL TROVATORE. Ebenso stand sie für den namenhaften Regisseur Jens Neubert als Sieglinde, Senta und Elsa vor der Filmkamera. 

Ihr Schweiz-Debüt gab sie im März 2016. Da stand die Sopranistin als 1. Dame in Mozarts ZAUBERFLÖTE auf der Bühne des Theaters Basel. Im Sommer 2017 war sie als Elsa in R. Wagners LOHENGRIN bei den Tiroler Festspielen Erl engagiert.

 

Gustav Kuhn lud sie darauf hin für den Sommer 2018 erneut zu den Tiroler Festspielen nach Erl ein. Sie wird dort als Elisabeth in R.Wagner's TANNHÄUSER und als Helmwige in R. Wagner's WALKÜRE auf der Bühne zu erleben sein.

 

Agnes Selma Weiland kann auf eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland verweisen. Sie sang u.a. im Gewandhaus Leipzig, in der Frauenkirche Dresden, der Laeiszhalle Hamburg, im Admiralspalast und dem Konzerthaus Berlin und war in Italien, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Irland, Abu Dhabi und den USA zu hören. Unter der Leitung von Reinhard Goebel sang sie im Rahmen der RUHR 2010 eine Konzertreihe des Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach u.a. in der Zeche Zollverein Essen.

 

Agnes Selma Weiland ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig. 2009 wurde sie beim 24. Internationalen Robert-Stolz-Wettbewerb mit dem 3. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Beim XIII Concurso Internacional de Canto de Bilbao 2010 gewann sie den 3. Preis und den Kritikerpreis.

 

Agnes Selma Weiland arbeitete mit Dirigenten wie z.B. Reinhard Goebel, Markus Poschner, Gustav Kuhn, Daniel Montané, Stefano Montanari, Bernhard Kontarsky, Lothar Koenigs, Gaetano d’Espinosa, Matthias Foremny, Eckehard Stier, Stefan Blunier, Maria Fitzgerald, Christoph Alstaedt, Giedrė Šlekytė, Yordan Kamdzhalov und Stefan Diederich.